Thursday, March 12, 2009

Die Spitalleiterin Ruth Schäfer hilft hungernden Flüchtlingen in Kenia mit Wasser und Essen (Slideshow => auf Bild klicken)

Als Kenia im Januar 2008 unter blutigen Stammeskriegen leidet und die Schweizer Botschaft die Evakuierung aller Schweizer anordnet, hart die Appenzellerin Ruth Schäfer, Spitalleiterin des Schweizer Spitales in Nakuru, trotz grosser Lebensgefahr aus.
Ohne ihr Bleiben hätten mehrere Tausend Flüchtlinge während Monaten nichts Richtiges zu essen gehabt. Mit ihrem Einsatz hat sie auch andere humanitäre Aktionen inspiriert. Die ersten von Ruth Schäfer inspirierten Notsendungen aus der Schweiz erreichten Kenia im Feb 2008. Vom Radio DRS wurde Ruth Schäfer 2008 mit dem „Prix Courage“ ausgezeichnet. „Mama Matata“ (Mutter Problem), wie die Kenianer die Schweizerin liebevoll aber auch mit etwas Angst nennen, lässt sich von Behördenwillkür und auch gewaltsamen Überfällen nicht vom Dienst den Ärmsten gegenüber abhalten.
Doch die humanitäre Arbeit geht bei Ruth Schäfer auch 2009 weiter: Gestern versenkte sie bei 55 Grad und trotz Sandsturm Wassertanks im Boden und stellte WC's auf, um den Menschen im Flüchtlingslager bei Nakuru (Kenia) das Überleben zu erleichtern. Durch anhaltende politische Unruhen und die Dürrezeit sind zur Zeit in Kenia 10 Millionen Menschen vom Hungerstod bedroht.
Aktuelle Fotos auf: www.rheinvalleyhospital.blogspot.com
Soure: www.rhein-valley-hospital.org

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